Grün am Haus

Bepflanzte Balkone und Fassade eines Mehrfamilienhauses © AdobeStock radub85

Grün am Haus

Schutz vor Hitze

Pflanzen vor und an Fassaden und auf Dächern helfen durch Beschattung und Verdunstung: die Wand bzw. das Dach erhitzt sich nicht so stark, und die Umgebungstemperatur sinkt.

Grün am und um das Haus spielt eine wichtige Rolle beim Schutz vor Hitze. Dieser wertvolle Hitzepuffer wird natürlich am besten selbst klimafreundlich gestaltet.

Hitzepuffer schaffen

Pflanzen vor und an Fassaden und auf Dächern helfen durch Beschattung und Verdunstung: die Wand bzw. das Dach erhitzt sich nicht so stark, und die Umgebungstemperatur sinkt. Ebenso fungieren begrünte Balkone und Pergolen als Hitzepuffer und verbessern das Mikroklima.

Auch Pflanzen an den Fenstern im Haus spenden Schatten und können die Luftqualität verbessern.

Bepflanzte Balkone und Fassade eines Mehrfamilienhauses © AdobeStock radub85
Vater und Kind pflanzen zusammen einen Baum – © Adobestock-maxbelchenko

Durch diese Maßnahmen wird dein Garten widerstandsfähiger gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels und bleibt gleichzeitig ein attraktiver Lebensraum für Mensch und Natur.

Dein schattig’s Plätze: der Garten

Um den Klimawandel auch bei der Gestaltung deines Gartens zu berücksichtigen, kannst du folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Pflanze Bäume so, dass sie schattige Inseln in deinem Garten schaffen, in denen du dich gerne aufhältst. Wenn sie zur Mittagszeit deine Fenster vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, helfen sie, Hitze draußen zu halten.
  • Setze auf heimische Pflanzen, die an trockene Bedingungen angepasst sind, wie etwa Oregano vulgare, Katzenminze, gemeine Akelei, Steppensalbei usw. Diese benötigen weniger Wasser und fördern auch noch die lokale Biodiversität. 
    Mehr Tipps hierzu kann dir jeder gute Gärtner geben. Oder inspiriere dich z.B. auf www.naturadb.de.
  • Lege ein Kraterbeet an. Diese speziellen Beete speichern Wasser effizient und bieten Schutz vor Wind, was zusätzlich vor Austrocknung schützt. Eine Anleitung wie das geht findest du z.B. bei nabu.de.
  • Installiere eine Zisterne oder Regentonnen, um Regenwasser aufzufangen. So hast du in Trockenperioden eine nachhaltige Wasserquelle für die Bewässerung. 
  • Nutze effiziente Bewässerungssysteme wie z.B. Tropfbewässerungssysteme. Sie liefern Wasser direkt an die Wurzeln der Pflanzen und reduzieren Verdunstungsverluste. 

Durchlässige Böden schaffen

  • Überprüfe, ob du versiegelte Flächen durch Rasengittersteine ersetzen kannst, um Hitze zu reduzieren und Regenwasser besser aufzunehmen. Die seit 2020 in Baden-Württemberg faktisch verbotenen Schottergärten hingegen tragen zu einer lokalen Erwärmung und zu einer Speicherung der Hitze (v.a. über Nacht) bei und sollten daher schon aus diesem Grund durch natürliche Gärten ersetzt werden – was auch den Insekten zu Gute kommt  :-)
  • Bedecke den Boden mit Mulchmaterialien wie Laub, Rinde oder Stroh. Dies schützt vor Austrocknung, unterdrückt Unkraut und verbessert nebenbei die Bodenstruktur. 
  • Kompostiere organische Abfälle, um nährstoffreichen Humus zu gewinnen – oder besorge dir den Göppinger Edelkompost auf einem der Grüngutplätze im Landkreis. Humus verbessert die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens und unterstützt generell ein gesundes Pflanzenwachstum. 

Zum nächsten Tipp

Kartoffelpflanze mit Stroh abgedeckt © AdobeStock – michiel

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