Dranbleiben

Verbindlichkeit, Motivation und Dranbleiben
Innerer Schweinehund
Gewohnheiten entstehen durch Dranbleiben - wie du es schaffst, dass Klimaschutz für dich zur Routine wird, findest du hier
Wenn du den inneren Schweinehund einmal überwunden ist, geht es erst richtig los: denn bevor du deine neuen Routinen etabliert hast, können schon viele Wochen vergehen. Dabei kann es helfen, wenn du dich selbst durch Verbindlichkeiten verpflichtest, weiter dran zu bleiben – bis du plötzlich merkst, dass eine neue Gewohnheit entstanden ist:
Gib Dir keine andere Wahl:
- Lass Dir eine Biobox vom regionalen Produzenten liefern.
- Erzähle drei wichtigen Menschen von deinen Plänen und berichte ihnen gelegentlich über deine Erfahrungen.
- Stelle einen Steckbrief als Klimaheld*in auf TEAM KLIMA ein und „verpflichte“ dich damit öffentlich zur Weiterverfolgung deiner Ziele.
- Schließe ein Ökostrom-Abo ab – der Wechsel geht schnell, aber die Wirkung hält dauerhaft.
- Nimm an einem Repair-Café teil und verabrede dich mit einer anderen Person – so sagst du weniger leicht ab.
Für die ganz Ambitionierten:
- Kündige deine Online-Kundenkonten – so reduzierst du unüberlegte Online-Käufe automatisch.
- Melde dich zum lokalen Carsharing an und verkaufe deinen (Zweit-) Wagen 😊.
Nicht alles auf einmal
Ändere nicht alles auf einmal, sondern fang an, mach einfach mal:
Willst du jetzt so richtig loslegen? Oder fühlst du dich eher überfordert und siehst noch gar nicht, wie du diese vielen Tipps umsetzen sollst? Egal von wo aus du startest: wichtig ist, dass du anfängst, ausprobierst, einfach mal machst. Die kommenden Erfolgserlebnisse, auch schon bei kleinen Schritten, werden dir helfen, dass du dann dranbleibst, auch bei größeren Schritten.
- Fang mit einfacheren Dingen an, wie z.B. „zweimal im Monat kaufe ich auf dem Wochenmarkt regionales Gemüse“ oder „samstags fahre ich nicht mit dem Auto zum Bäcker“ oder „für den nächsten Ausflug nach Stuttgart probiere ich den Zug einmal aus“.
- Nutze einen Zeitraum wie die Fastenzeit oder das Stadtradeln, mal anders zu konsumieren oder dich anders fortzubewegen, am besten mit anderen Menschen zusammen. Dann bist du schon auf dem besten Weg zu einer neuen Gewohnheit, denn hierzu braucht es Zeit und Wiederholungen.
- Stelle einen Tag pro Woche unter ein Motto wie „Grüner Mittwoch“ – an dem du bewusst klimafreundlich handelst.
- Mach einen Bereich nach dem anderen klimafreundlicher – fang z. B. mit dem Kochen an, dann Bad (nachhaltige Pflege), dann Garten, dann Urlaube, dann Mobilität.
Schau dir doch mal unsere erfrischenden Rezepte für den heißen Sommer an!